Der Interviewpartner rangiert im Journalistenbegehren noch über dem
Papst, nicht nur, weil er eine Frau ist - denn eigentlich gibt sie
kategorisch keine Interviews, nie hat sie Zeit, selbst ihr Vorzimmer
ist dauerbesetzt oder sonst wie unerreichbar. Doch der
Spiegel 
bekommt
einen Termin und spricht - mit der Deutschen Wirtschaft. "Kurt Beck
finde ich sowie doof und wenn er mit der Linken rummacht noch viel
doofer", quengelt die Wirtschaft da und droht: "Wenn's noch linker wird
in diesem realsozialistischsten Land entlasse ich das Proletariat nicht
mehr aus
reiner Raffgier 
, sondern aus politischem Protest." Was die
Wirtschaft dem Spiegel sonst noch sagt - exklusiv im Vorboten.
Der Spiegel virtuell: Das Volk hat gewählt und dabei in Hessen wie Hamburg Chaos angerichtet. Was sagen Sie zu dem Scherbenhaufen?
Deutsche Wirtschaft: Es wäre zum Mäusemelken, würden dabei nicht so viele Arbeitsplätze entstehen, die das Volk nur noch fetter machen würden.
Spiegel: Auch wenn der
Problembär 
derzeit niedergestreckt ist, scheint er Ihnen etwas aus dem Ruder gelaufen zu sein?
Wirtschaft: In der Tat handelt die Beckpede derzeit ohne gültiges Mandat von mir.
Spiegel: Das ist ja erschreckend. Aber welche Alternativen gibt es?
Wirtschaft: Auflösung der Dingsbumsplärrsäle, Wahl von meinereiner zum Reichstagskanzler, Börsengang der abgehalfterten Bundesdemokratie und ein Spiegel-Abo für alle Linken.