Erst heute Morgen geriet die Stadt Augsburg auf unseren Radarschirm,
als die Sache mit dem Blog ausburgr.de medial bereits für geklärt
erklärt wurde. Demnach soll der Mensch, der unter der Augsburger
Adresse mit Extra-R publizieren wollte, die Rechnung über 1890 Euro für
eine Abmahnung nicht zahlen müssen.
Da wir terminlich verhindert sind, empfehlen wir den interessierten
Augsburgern, die just für heute Abend um 19 Uhr zu einer
Bürgerversammlung 
in den Grünen Kranz, Neuburger Str. 45, eingeladen
sind, die verbliebenen mindestens zwei Fragen zu stellen.
Denn zum einen sollte man erfahren, wer nun die 1890 Euro für eine vermutlich sehr umfangreiche anwaltliche Dienstleistung bezahlen soll. Verzichten kann der Anwalt natürlich nicht auf sein Salär. Gibt es einen Haushaltsposten für Beamtenaktionismus, aus dem das beglichen wird oder kann man den im Rathaus sitzenden Verursacher haftbar machen? Immerhin sind das fünf Monate Hartz IV. Die andere Frage ist die, warum jemand nicht unter dem namen augsburgr.de bloggen dürfen sollte. Denn immerhin stellt der Oberbürgermeister Kurt Gribl laut
Augsburger Allgemeine 
fest: "Es lag ein Verstoß gegen Namensrechte vor und wir als Stadt müssen die Rechte an unserem Namen wahren."Die Adresse griblr.de ist übrigens derzeit noch nicht registriert.